Fair Wear Fundation Leader

Fair Wear Fundation Leader

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Immer mehr Verbraucher suchen nach ethischen und nachhaltigen Bekleidungsmarken. Aber wie kann ein Kunde darauf vertrauen, dass die Behauptungen eines Unternehmens zu fairen Praktiken der Wahrheit entsprechen? Die einzige Möglichkeit Vertrauen zu schaffen: Die Überprüfung durch unabhängige Dritte Organisationen, wie die Fair Wear Fundation.

Wie arbeitet die Fair Wear Fundation?

Um einen echten Einblick in die Leistungen der Mitgliedsmarken zu erhalten, führt die Organisation Kontrollen auf drei Ebenen durch:

 

  1. auf Markenebene, um festzustellen, welche aktuellen Geschäftspraktiken und Managemententscheidungen in den Fabriken zu Problemen führen können und welche dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen zu verbessern.
  2. In den Fabriken, um die Arbeitsbedingungen zu inspizieren
  3. und schließlich, direkte Kommunikation mit den ArbeiterInnen.

 

Die Veränderung der Arbeitsbedingungen für die Menschen in der Bekleidungsindustrie ist ein ehrgeiziges Ziel, welches gemeinsames Handeln erfordert. Das bedeutet, dass verschiedene Akteure aus der gesamten Lieferkette, wie Marken, Verbraucher, Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften, Regierungen und Nichtregierungsorganisationen, zusammenarbeiten müssen. Der Vorstand der Fair Wear Fundation besteht zu 50 % aus Unternehmensverbänden und zu 50 % aus Gewerkschaften und NRO.

Der Fair Wear “Leader” Status

Diesen Status erreichen Mitgliedsunternehmen, die außergewöhnlich gute Leistungen erbringen, auf einem fortgeschrittenen Niveau und besonders fair arbeiten. Die Unternehmen, mit dem „Leader“ Siegel zeichnen große Fortschritte bei der Überwachung von Produktionsstandorten aus und schaffen nachweißlich positive Maßnahmen auf Fabrikebene.

 

Sie zeigen vorbildliche Verfahren in komplexen Bereichen, wie existenzsichernde Löhne und Vereinigungsfreiheit. Sie überprüfen kontinuierlich ihre internen Prozesse und Lieferketten und nehmen regelmäßig Verbesserungen und Anpassungen vor.

Unternehmen mit einem Fair Wear Leader Status bei Kofferworld

  • AEVOR: Entdecken Sie Rucksäcke, Taschen und Accessoires von AEVOR. Kreative und durchdachte Designs mit viel Liebe zum Detail. Finden Sie bei uns Ihren neuen Begleiter für Freizeit, Sport oder Uni.
  • Affenzahn: Wundervolle Rucksäcke und Schuhe für Ihre Kleinsten. Nach unterschiedlichen Tiercharakteren designed, um gemeinsam Abenteuer in der Kita, bei der Tagesmutter oder im Kindergarten zu erleben.
  • Deuter: Schulrucksäcke, Laptoprucksäcke, Daypacks und kleine Wanderrucksäcke. Entdecken Sie alles was das Rucksackherz begehrt von Deuter in unserem Shop.
  • ergobag: Die mitwachsenden Schulranzen von ergobag begleiten Ihr Kind von einer Größe von 100cm bis zu 150cm. Das „Your size System“ arbeitet äußerst rückenschonend und sorgt für eine gesunde Haltung Ihres Kindes. Schlichte Designs und austauschbare Patches sorgen dafür, dass der Schulranzen auch nach er Grundschule für Ihr Kind noch cool aussieht.
  • Satch: Der satch Schulrucksack vereint  die positiven Eigenschaften eines Trekking-Rucksacks mit den Ansprüchen, an eine funktionelle Schultasche. Ergonomie hat hier oberste Priorität. Das Material, welches satch verwendet, besteht zu  100% aus recycelten PET-Flaschen.

Der Fair Wear Fundation Code of Labour Practices

Die Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen Fair Wear und einem Mitglied ist der Code of Labour Practices. Der Kern dieses Kodex besteht aus acht Arbeitsnormen, die sich aus den ILO-Konventionen und der UN-Menschenrechtserklärung ableiten. Der Fair Wear-Kodex für Arbeitspraktiken beruht auf international anerkannten Standards.

Die Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen Fair Wear und einem Mitglied ist der Code of Labour Practices. Der Kern dieses Kodex besteht aus acht Arbeitsnormen, die sich aus den ILO-Konventionen und der UN-Menschenrechtserklärung ableiten. Der Fair Wear-Kodex für Arbeitspraktiken beruht auf international anerkannten Standards.

1. Die Beschäftigung wird frei gewählt: Verbot von Zwangsarbeit, Gefängnisarbeit oder Schuldknechtschaft.

 

2. Vereinigungsfreiheit und das Recht auf Tarifverhandlungen: Arbeitnehmer haben das Recht Gewerkschaften zu gründen bzw. beizutreten und dürfen Tarifverhandlungen führen.

 

Gilt dieses Recht als gesetzlich eingeschränkt, schaffen die Unternehmen parallele Möglichkeiten für Ihre Arbeitnehmer.

 

Die Arbeitnehmervertretung darf nicht diskriminiert werden. Ihr Zugang zu allen Arbeitsplätzen gilt es zu gewährleisten.

 

3. Keine Diskriminierung am Arbeitsplatz:   Einstellung,  Lohnpolitik, Zulassung zu Ausbildungsprogrammen, Beförderungspolitik,  Kündigungspolitik etc. beruhen auf dem Grundsatz der Chancengleichheit. Rasse, Hautfarbe, Geschlechts, Religion, politische Zugehörigkeit, Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft,  Nationalität der sozialen Herkunft oder Behinderungen bleiben unterdessen ungeachtet.

 

4. Keine Kinderarbeit : Es dürfen keine Kinder arbeiten. Das Alter für die Zulassung zur Beschäftigung liegt über dem Alter, in dem die Schulpflicht als erfüllt gilt. Es darf keine Form der Sklaverei oder Sklaverei ähnliche Handlungen geben.

 

5. Zahlung eines existenzsichernden Lohns: Die für eine normale Arbeitswoche gezahlten Löhne und Leistungen entsprechen dem gesetzlichen oder branchenüblichen Mindeststandards und reichen aus , um die Grundbedürfnisse der Arbeitnehmer und ihrer Familien zu decken und ein Einkommen zur freien Verfügung zu haben.

 

Abzüge dürfen den Mindestlohn nicht mindern. Arbeitnehmer sind über die Einzelheiten ihres Lohns zu informieren.

 

6. Angemessene Arbeitszeiten: Die Arbeitszeiten entsprechen den geltenden Gesetzen und Industrienormen. Es gilt ein Verbot regelmäßig mehr als 48 Stunden pro Woche zu arbeiten.

 

Den Arbeitnehmern ist mindestens ein freier Tag pro Sieben-Tage-Zeitraum zu gewähren. Überstunden gelten als freiwillig, aber dürfen 12 Stunden pro Woche nicht überschreiten und nicht regelmäßig verlangt werden. Sie müssen mit einem Zuschlag vergütet werden.

 

7. Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen: Der Arbeitgeber muss ein sicheres und hygienisches Arbeitsumfeld schaffen. Die in der Branche vorherrschenden Kenntnisse über alle spezifischen Gefahren gilt es zu berücksichtigen. Es sind wirksame Vorschriften zu erlassen, um Unfälle zu vermeiden und Gesundheitsrisiken so weit wie möglich zu minimieren.

 

Körperliche Misshandlung jeglicher Art sind durch den Arbeitgeber streng verboten.

 

 8. Rechtlich bindendes Arbeitsverhältnis:   Die Verpflichtungen gegenüber dem Arbeitnehmer gemäß der Sozialversicherungs- und Arbeitsgesetze sind bindend. Jüngeren Arbeitnehmern wird die Möglichkeit zur Teilnahme an Bildungs- und Ausbildungsprogrammen geschaffen.

 

 

Lesen Sie mehr zur Fair Wear Fundation hier.